Aktuelle Informationen2018-02-26T13:29:37+00:00

 

Steuer-News

  • 16.02.2026
    Ver­spä­tungs­zu­schlag und Corona-Krise
    Mit der Ver­län­ge­rung der Steu­er­erklä­rungs­fris­ten für den Besteue­rungs­zeit­raum 2019 hat­te der Gesetz­ge­ber Rück­sicht auf Erschwer­nis­se genom­men, die durch die Coro­na-Pan­de­mie ver­ur­sacht waren. Ver­säum­te der Steu­er­pflich­ti­ge aller­dings auch die­se Fris­ten, waren zwin­gend Ver­spä­tungs­zu­schlä­ge fest­zu­set­zen. Ein Ermes­sen bestand nicht. mehr
  • 12.02.2026
    Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten: Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Kri­te­ri­ums der Haushaltszugehörigkeit
    Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten kön­nen bei der Ein­kom­men­steu­er unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) berück­sich­tigt wer­den. Abzugs­fä­hig sind ins­be­son­de­re Auf­wen­dun­gen für Dienst­leis­tun­gen zur Betreu­ung eines Kin­des unter 14 Jah­ren, wenn das Kind zum Haus­halt des Steu­er­pflich­ti­gen gehört (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 Satz 1 EStG), die­ser für die Betreu­ungs­auf­wen­dun­gen eine Rech­nung erhal­ten hat und kei­ne Bar­zah­lung, son­dern eine Über­wei­sung auf das Kon­to des Leis­tungs­er­brin­gers erfolgt ist (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 EStG). Der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug beträgt der­zeit 80 % der Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten und höchs­tens 4.800 € pro Jahr; bis zum Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2024 betrug er zwei Drit­tel der Auf­wen­dun­gen und höchs­tens 4.000 € pro Jahr. mehr
  • 11.02.2026
    Län­der for­dern ent­schlos­se­ne­res Vor­ge­hen gegen Finanzkriminalität
    Auf Antrag meh­re­rer Län­der hat der Bun­des­rat am 30. Janu­ar 2026 eine Ent­schlie­ßung zum Kampf gegen Geld­wä­sche und Steu­er­be­trug gefasst. mehr
  • 10.02.2026
    Ein­künf­te aus dem Kryp­to-Len­ding von Bit­co­ins unter­lie­gen dem per­sön­li­chen Steuersatz
    Erträ­ge aus der ent­gelt­li­chen Über­las­sung des Kryp­towerts Bit­co­in (sog. Kryp­to-Len­ding) unter­lie­gen nicht der pau­scha­len Abgel­tung­s­teu­er, son­dern sind mit dem indi­vi­du­el­len Steu­er­satz zu ver­steu­ern. Dies hat der 3. Senat des Finanz­ge­richts Köln mit sei­nem Ende Janu­ar 2026 ver­öf­fent­lich­ten Urteil vom  Sep­tem­ber 2025 ent­schie­den. mehr
  • 09.02.2026
    BMF-Schrei­ben zur Abgren­zung von Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen, Anschaf­fungs­kos­ten, Her­stel­lungs­kos­ten und anschaf­fungs­na­hen Herstellungskosten
    Auf­wen­dun­gen für Instand­set­zungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men an einem Gebäu­de sind regel­mä­ßig Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen und sofort als Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Sie kön­nen jedoch auch zu mehr
  • 05.02.2026
    Berück­sich­ti­gung von Akti­en­ver­lus­ten im Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid nur bei Ände­rungs­mög­lich­keit der Einkommensteuer
    Der 10. Senat des FG Düs­sel­dorf hat­te über die mög­li­che ver­fah­rens­recht­li­che Kor­rek­tur eines Bescheids über die geson­der­te Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags zur Ein­kom­men­steu­er (»Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid«) auf den 31.12.2021 zu ent­schei­den. mehr
  • 03.02.2026
    Rück­for­de­rung einer zu Unrecht gewähr­ten Energiepreispauschale
    Der 6. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter hat ent­schie­den, dass das Finanz­amt die Rück­for­de­rung einer zu Unrecht gewähr­ten Ener­gie­preis­pau­scha­le bei Aus­zah­lung der Ener­gie­preis­pau­scha­le durch den Arbeit­ge­ber nicht gegen­über dem Arbeit­ge­ber, son­dern gegen­über dem Arbeit­neh­mer ver­fol­gen muss, wenn der Arbeit­ge­ber bei Aus­zah­lung der Ener­gie­preis­pau­scha­le die Vor­aus­set­zun­gen des § 117 EStG beach­tet hat. mehr
  • 02.02.2026
    Pas­si­vi­tät des Inves­tors maß­ge­bend für Ein­grei­fen der Beschrän­kun­gen des § 15b EStG
    Das Ein­grei­fen der Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kun­gen des § 15b des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) setzt die Pas­si­vi­tät des Inves­tors vor­aus. Dies gilt auch dann, wenn sich der Initia­tor eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells als Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter zu den glei­chen Bedin­gun­gen wie die übri­gen Anle­ger betei­ligt. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) ent­schie­den. mehr
  • 29.01.2026
    Maß­geb­lich­keit des ding­li­chen Rechts­ge­schäfts für die Prü­fung der Behal­tens­frist erb­schaft­steu­er­be­güns­tig­ten Vermögens
    Für das Tat­be­stands­merk­mal der Ver­äu­ße­rung i. S. d. § 13a Abs. 5 ErbStG a. F. (nun­mehr § 13a Abs. 6 ErbStG) ist nicht das schuld­recht­li­che, son­dern das ding­li­che Rechts­ge­schäft bzw. der Über­gang des wirt­schaft­li­chen Eigen­tums maß­geb­lich. Dies hat der 3. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter ent­schie­den. mehr
  • 28.01.2026
    Kör­per­schaft­steu­er: unbe­schränk­ter Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug von Sponsorengeldern
    Ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein, der sei­nem Spon­sor in einem Spon­so­ring­ver­trag das Recht ein­räumt, die Spon­so­ring­maß­nah­me im Rah­men von des­sen Wer­bung zu ver­mark­ten und auf des­sen Pro­duk­ten auf die För­de­rung des Ver­eins hin­zu­wei­sen, erbringt eine Gegen­leis­tung für die emp­fan­ge­nen Spon­so­ren­gel­der. Damit lie­gen (unbe­schränkt) abzugs­fä­hi­ge Betriebs­aus­ga­ben und kei­ne Spen­den vor. mehr
  • 27.01.2026
    Ener­gie­preis­pau­scha­le auch für Rent­ner einkommensteuerpflichtig
    Die im Jahr 2022 ein­ma­lig aus­ge­zahl­te Ener­gie­preis­pau­scha­le ist auch für Ren­ten­be­zie­hen­de ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Dies hat der 2. Senat des Säch­si­schen Finanz­ge­richts mit drei Urtei­len ent­schie­den. mehr
  • 26.01.2026
    Nord­rhein-West­fa­len: Pend­ler pro­fi­tie­ren von neu­er Homeoffice-Regelung
    Men­schen, die zwi­schen Nord­rhein-West­fa­len und den Nie­der­lan­den pen­deln, kön­nen neu­er­dings bis zu 34 Tage im Jahr im Home­of­fice arbei­ten, ohne dass sich ihre steu­er­li­che Behand­lung ändert. Eine ent­spre­chen­de Anpas­sung des Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens zwi­schen Deutsch­land und den Nie­der­lan­den ist seit dem 01.01.2026 in Kraft, wie das nord­rhein-west­fä­li­sche Finanz­mi­nis­te­ri­um mit­teilt. mehr
  • 22.01.2026
    Digi­ta­ler Steu­er­be­scheid: Ein­wil­li­gung in die elek­tro­ni­sche Bekannt­ga­be (§ 122a AO)
    Wer sei­nen Steu­er­be­scheid in digi­ta­ler Form erhal­ten möch­te, muss die­ses Jahr letzt­ma­lig aktiv dazu ein­wil­li­gen. Das Finanz­mi­nis­te­ri­um Schles­wig-Hol­stein wirbt dafür, von der elek­tro­ni­schen Bekannt­ga­be in ELSTER Gebrauch zu machen. mehr
  • 21.01.2026
    Mann­heim Tax Index 2025: Steu­er­sät­ze in Euro­pa glei­chen sich an
    Das Update des Mann­heim Tax Index 2025 zeigt: Die rela­ti­ve steu­er­li­che Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät ver­än­dert sich bei Nied­rig- und Hoch­steu­er­stand­or­ten nur wenig. Gemes­sen an der effek­ti­ven Durch­schnitts­steu­er­be­las­tung (EATR) stei­gen jedoch in meh­re­ren mit­tel- und ost­eu­ro­päi­schen Staa­ten die Kör­per­schaft­steu­er­sät­ze und nähern sich dem EU-Durch­schnitt an. Gleich­zei­tig gewinnt die Fra­ge an Bedeu­tung, wie Staa­ten Inves­ti­tio­nen nicht nur über Steu­er­sät­ze, son­dern auch über geziel­te steu­er­li­che Anrei­ze sti­mu­lie­ren kön­nen. mehr
  • 20.01.2026
    Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung: Auf­wen­dun­gen für einen KFZ-Stell­platz neben Auf­wen­dun­gen für die Miet­woh­nung als Wer­bungs­kos­ten abziehbar
    Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hat ent­schie­den, dass ein Arbeit­neh­mer bei sei­nen Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Tätig­keit im Rah­men einer dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung Auf­wen­dun­gen für einen KFZ-Stell­platz neben den Auf­wen­dun­gen für die Miet­woh­nung als Wer­bungs­kos­ten in Abzug brin­gen kann. mehr
  • 19.01.2026
    DStV weist BMF auf Pra­xis­fra­gen bei Aktiv­ren­te hin
    Seit Anfang des neu­en Jah­res ist sie in Kraft: Die Steu­er­be­frei­ung für Men­schen, die nach Errei­chen des Ren­ten­al­ters wei­ter abhän­gig beschäf­tigt blei­ben. Bereits vor Inkraft­tre­ten des Geset­zes sam­mel­te die obers­te deut­sche Finanz­be­hör­de Pra­xis­fra­gen für einen FAQ-Kata­log. Der Deut­sche Steu­er­be­ra­ter­ver­band (DStV) steu­er­te zahl­rei­che Hin­wei­se bei. mehr
  • 15.01.2026
    Baga­tell­gren­ze bei der Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be steigt
    Bei der Ver­ga­be von Auf­trä­gen an selbst­stän­di­ge Künst­ler durch Unter­neh­men besteht grund­sätz­lich die Ver­pflich­tung, von den gezahl­ten Hono­ra­ren eine Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be in Höhe von 5 % an die Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung abzu­füh­ren. mehr
  • 14.01.2026
    Ände­run­gen des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses
    (Wieder-)Einführung des ermä­ßig­ten Steu­er­sat­zes auf Restau­rant- und Ver­pfle­gungs­dienst­leis­tun­gen zum 1. Janu­ar 2026 mehr
  • 13.01.2026
    Bun­des­rat für mehr Eltern­geld und Aus­wei­tung auf Pflegeeltern
    Auf Initia­ti­ve von Rhein­land-Pfalz und Ham­burg for­dert der Bun­des­rat, das Eltern­geld zu erhö­hen und die Rol­le von Pfle­ge­el­tern zu stär­ken. mehr
  • 12.01.2026
    Scha­den­er­satz wegen Daten­schutz­ver­stö­ßen einer Finanzbehörde
    Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hat sich erst­mals zu den Vor­aus­set­zun­gen geäu­ßert, die einen Scha­den­er­satz­an­spruch gegen­über einer Finanz­be­hör­de auf­grund von Ver­stö­ßen gegen daten­schutz­recht­li­che Rege­lun­gen betref­fen. mehr
  • 08.01.2026
    Steu­er­li­che Behand­lung von Rei­se­kos­ten und Rei­se­kos­ten­ver­gü­tun­gen bei betrieb­lich und beruf­lich ver­an­lass­ten Aus­lands­rei­sen ab 1. Janu­ar 2026
    Auf­grund des § 9 Absatz 4a Satz 5 ff. Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG) wer­den im Ein­ver­neh­men mit den obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der die in der anlie­gen­den Über­sicht aus­ge­wie­se­nen Pausch­be­trä­ge für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen und Über­nach­tungs­kos­ten für beruf­lich und betrieb­lich ver­an­lass­te Aus­lands­dienst­rei­sen ab 1. Janu­ar 2026 bekannt gemacht (Fett­druck kenn­zeich­net die Ände­run­gen gegen­über der Über­sicht ab 1. Janu­ar 2025 ‑BStBl I 2024 S. 1549). mehr
  • 07.01.2026
    Grund­steu­er: Ohne Mit­wir­kung kein Erfolg
    Das Finanz­ge­richt Baden-Würt­tem­berg hat mit Beschlüs­sen vom 23. Juli 2025 (Az. 2 V 442/25) und vom 18. Juli 2025 (Az. 2 V 440/25) eine Aus­set­zung der Voll­zie­hung der Beschei­de wegen Grund­steu­er­wert und wegen Grund­steu­er­mess­be­trag abge­lehnt. Es rei­che für eine Aus­set­zung der Voll­zie­hung nicht aus, ledig­lich mit­zu­tei­len, das Lan­des­grund­steu­er­ge­setz sei ver­fas­sungs­wid­rig. Erfor­der­lich sei zudem die Dar­le­gung eines beson­de­ren Aus­set­zungs­in­ter­es­ses. Ein sol­ches haben die Antrag­stel­ler nicht dar­ge­legt. Im Ver­fah­ren 2 V 442/25 wur­de jedoch wäh­rend des gericht­li­chen Ver­fah­rens der Grund­steu­er­mess­be­trag gemin­dert. mehr
  • 06.01.2026
    Bun­des­rat gibt Weg für die Aktiv­ren­te frei
    Die Aktiv­ren­te kommt; der Bun­des­rat hat am 19. Dezem­ber 2025 dem ent­spre­chen­den Gesetz zuge­stimmt. Es ist Teil des Ren­ten­pa­kets, mit dem die Bun­des­re­gie­rung den aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen des Arbeits­mark­tes begeg­nen und die deut­sche Wirt­schaft stär­ken möch­te. mehr
  • 05.01.2026
    Bun­des­rat stimmt für Ent­las­tung von Pend­lern und Gastwirten
    Nach einer Debat­te mit Reden meh­re­rer Minis­ter­prä­si­den­ten hat der Bun­des­rat am 19. Dezem­ber 2025 dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz zuge­stimmt. Das Geset­zes­pa­ket umfasst zahl­rei­che Ein­zel­maß­nah­men, mit denen die Bun­des­re­gie­rung Bür­ge­rin­nen und Bür­ger steu­er­lich ent­las­ten möch­te. mehr
  • 01.01.2026
    Steu­er­li­che Maß­nah­men zur Unter­stüt­zung der vom Krieg in der Ukrai­ne Geschä­dig­ten verlängert
    Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ver­län­gert den zeit­li­chen Anwen­dungs­be­reich der BMF-Schrei­ben mehr
  • 31.12.2025
    Umsatz­steu­er bei der Ver­wal­tung unselb­stän­di­ger Stiftungen
    Nach Abstim­mung mit den obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der gilt für die umsatz­steu­er­li­che Behand­lung der Ver­wal­tung unselb­stän­di­ger Stif­tun­gen Fol­gen­des: mehr
  • 30.12.2025
    Daten­aus­tausch zwi­schen Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung, Steu­er­ver­wal­tung und Arbeit­ge­bern im Rah­men des Lohn­steu­er­ab­zugs­ver­fah­rens ab 2026
    Im Ver­fah­ren der elek­tro­ni­schen Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le (ELS­tAM) wer­den dem Arbeit­ge­ber die für die Durch­füh­rung des Lohn­steu­er­ab­zugs benö­tig­ten Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le (z. B. Steu­er­klas­se und Frei­be­trä­ge) zum auto­ma­ti­sier­ten Daten­ab­ruf bereit­ge­stellt. Die ELS­tAM sind in einer Daten­bank der Steu­er­ver­wal­tung hin­ter­legt und ste­hen dem berech­tig­ten Arbeit­ge­ber zum elek­tro­ni­schen Abruf bereit. mehr
  • 29.12.2025
    Kfz-Steu­er­be­frei­ung für Elek­tro­au­tos verlängert
    Der Bun­des­tag hat die Befrei­ung der Elek­tro­au­tos von der Kfz-Steu­er ver­län­gert. Dem Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung »eines Ach­ten Geset­zes zur Ände­rung des Kraft­fahr­zeug­steu­er­ge­set­zes« (, ) stimm­te der Bun­des­tag am Don­ners­tag, 4. Dezem­ber 2025, im Anschluss an eine 20-minü­ti­ge Debat­te zu. mehr
  • 25.12.2025
    Grund­steu­er in NRW: Höhe­re Hebe­sät­ze für Nicht­wohn­grund­stü­cke aus fis­ka­li­schen Grün­den ver­sto­ßen gegen den Grund­satz der Steuergerechtigkeit
    Die von den Städ­ten Bochum, Essen, Dort­mund und Gel­sen­kir­chen fest­ge­leg­ten höhe­ren Hebe­sät­ze zur Bestim­mung der Grund­steu­er für in der jewei­li­gen Gemein­de lie­gen­de Nicht­wohn­grund­stü­cke ver­sto­ßen gegen den ver­fas­sungs­recht­li­chen Grund­satz der Steu­er­ge­rech­tig­keit. Dar­auf basie­ren­de Grund­steu­er­be­schei­de sind rechts­wid­rig. Dies hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen mit Urtei­len vom 4. Dezem­ber 2025 ent­schie­den. mehr
  • 24.12.2025
    Unter­brin­gung von Kriegs­flücht­lin­gen aus der Ukrai­ne durch Ver­mie­tungs­ge­nos­sen­schaf­ten und Vermietungsvereine
    Im Ein­ver­neh­men mit den obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der wird auf­grund des fort­dau­ern­den rus­si­schen Angriffs­krie­ges gegen die Ukrai­ne der zeit­li­che Anwen­dungs­be­reich des BMF-Schrei­bens vom 31. März 2022 (BStBl I S. 345) zur Unter­brin­gung von Kriegs­flücht­lin­gen aus der Ukrai­ne durch Ver­mie­tungs­ge­nos­sen­schaf­ten und Ver­mie­tungs­ver­ei­ne im Sin­ne des § 5 Abs. 1 Nr. 10 des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes bis zum 31. Dezem­ber 2026 ver­län­gert. mehr
  • 23.12.2025
    Frei­stel­lungs­be­schei­ni­gun­gen für Bau­leis­tun­gen: Antrag künf­tig früh­zei­tig stellen
    Frei­stel­lungs­be­schei­ni­gun­gen für Bau­leis­tun­gen (§ 48b Ein­kom­men­steu­er­ge­setz) kön­nen im Finanz­amt vor Ort nicht mehr sofort aus­ge­stellt und direkt aus­ge­hän­digt wer­den. Grund ist die bun­des­weit ein­heit­li­che Umstel­lung des Ver­fah­rens zur zen­tra­len Spei­che­rung der Frei­stel­lungs­da­ten. Dar­auf weist das Lan­des­amt für Steu­ern Rhein­land-Pfalz hin. mehr
  • 22.12.2025
    Zur erwei­ter­ten Kür­zung des Gewer­be­er­trags bei Mit­ver­mie­tung eines Las­ten­auf­zugs in einem Kaufhaus
    Da Betriebs­vor­rich­tun­gen bewer­tungs­recht­lich nicht zum Grund­be­sitz gehö­ren, schließt deren Mit­ver­mie­tung die erwei­ter­te Kür­zung des Gewer­be­er­trags nach § 9 Nr. 1 Satz 2 des Gewer­be­steu­er­ge­set­zes (GewStG) aus. Dies ist auch anzu­neh­men, wenn die Betriebs­vor­rich­tung fest mit dem Grund­stück bezie­hungs­wei­se dem Gebäu­de ver­bun­den ist. mehr
  • 18.12.2025
    Anga­ben zu Min­der­ein­nah­men aus ermä­ßig­ter Umsatzsteuer
    Der ermä­ßig­te Umsatz­steu­er­satz auf Nah­rungs­mit­tel inklu­si­ve Milch, Kaf­fee, Tee, Kakao und Lei­tungs­was­ser führt im Jahr 2025 zu rech­ne­ri­schen Min­der­ein­nah­men von 28,8 Mil­li­ar­den Euro. Die­se Anga­ben macht die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort () auf eine Klei­ne Anfra­ge der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen (). mehr
  • 17.12.2025
    Grund­steu­er: Wer trägt die Kos­ten eines Verkehrswertgutachtens?
    Der 8. Senat des Finanz­ge­richts Baden-Würt­tem­berg hat die Kos­ten des Ver­fah­rens nach einer Erle­di­gung des Rechts­streits in der Haupt­sa­che dem beklag­ten Finanz­amt auf­er­legt. Im Streit­fall hat sich das Kla­ge­ver­fah­ren erle­digt, weil der Klä­ger wäh­rend des gericht­li­chen Ver­fah­rens ein Ver­kehrs­wert­gut­ach­ten des zustän­di­gen Gut­ach­ter­aus­schus­ses vor­ge­legt und das Finanz­amt den Grund­steu­er­wert­be­scheid zuguns­ten des Klä­gers geän­dert hat­te. Strei­tig blieb, wer die Kos­ten des Ver­fah­rens zu tra­gen hat.  mehr
  • 16.12.2025
    Kein Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bei mehr als nur gering­fü­gi­ger Stromproduktion
    Grün­det ein Steu­er­pflich­ti­ger einen Gewer­be­be­trieb mit dem Geschäfts­zweck, den selbst­er­zeug­ten Strom aus einer häus­li­chen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge zu ver­kau­fen, wird dann aber tat­säch­lich ein nicht nur gering­fü­gi­ger Teil des mit der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge pro­du­zier­ten Stroms pri­vat ver­braucht, ist das Finanz­amt berech­tigt, einen in Bezug auf die Anschaf­fung der Anla­ge gebil­de­ten Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag zu ver­sa­gen. mehr
  • 15.12.2025
    Ein­kom­mens­an­rech­nung des Ehe­part­ners bei der Grund­ren­te nicht verfassungswidrig
    Bei der Grund­ren­te wird das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men des Ehe­gat­ten – anders als bei Part­nern einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft – ange­rech­net. Der 5. Senat des Bun­des­so­zi­al­ge­richts hat ent­schie­den, dass dies nicht gegen Ver­fas­sungs­recht ver­stößt. mehr
  • 11.12.2025
    EU-Beam­te: Anspruch auf Steu­er­frei­be­trag für ein in Aus­bil­dung befind­li­ches Kind erlischt spä­tes­tens mit Voll­endung des 26. Lebens­jah­res des Kindes
    Beam­te der Euro­päi­schen Uni­on erhal­ten für jedes unter­halts­be­rech­tig­te Kind eine monat­li­che Kin­der­zu­la­ge. Die Zula­ge wird bis zur Voll­endung des 18. Lebens­jah­res auto­ma­tisch gewährt. Auf begrün­de­ten Antrag wird sie bis zur Voll­endung des 26. Lebens­jah­res gewährt, wenn sich das Kind in Schul- oder Berufs­aus­bil­dung befin­det. mehr
  • 10.12.2025
    Lan­des­recht­li­ches Ver­bot einer kom­mu­na­len Über­nach­tung­s­teu­er mit der Baye­ri­schen Ver­fas­sung vereinbar
    Mit Ent­schei­dung vom 14. Novem­ber 2025 hat der Baye­ri­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof eine Popu­lar­kla­ge der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen und zwei­er wei­te­rer baye­ri­scher Städ­te gegen das lan­des­recht­li­che Ver­bot einer kom­mu­na­len Über­nach­tung­s­teu­er in Art. 3 Abs. 3 Satz 1 KAG als unbe­grün­det abge­wie­sen. mehr
  • 09.12.2025
    Auf­tei­lung eines Gesamt­kauf­prei­ses für eine denk­mal­ge­schütz­te Immobilie
    Ist für die Anschaf­fung einer denk­mal­ge­schütz­ten Immo­bi­lie ein Gesamt­kauf­preis gezahlt wor­den, ist der Kauf­preis zur Ermitt­lung der Bemes­sungs­grund­la­ge für die Abset­zung für Abnut­zung auf­zu­tei­len. Zunächst sind Boden- und Gebäu­de­wert geson­dert zu ermit­teln und sodann die Anschaf­fungs­kos­ten nach dem Ver­hält­nis der bei­den Wert­an­tei­le in Anschaf­fungs­kos­ten für den Grund- und Boden- sowie den Gebäu­de­an­teil auf­zu­tei­len. mehr
  • 08.12.2025
    Erlass von Nach­zah­lungs­zin­sen zur Umsatz­steu­er aus sach­li­chen Billigkeitsgründen
    Der 5. Senat des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts hat das beklag­te Finanz­amt ver­pflich­tet, der Klä­ge­rin Nach­zah­lungs­zin­sen zur Umsatz­steu­er aus sach­li­chen Bil­lig­keits­grün­den nach § 227 AO zu erlas­sen. mehr
  • 04.12.2025
    Bun­des­tag: Daten zu Steuerstrafverfahren
    50.018 Steu­er­straf­ver­fah­ren haben Finanz­äm­ter im Jahr 2024 rechts­kräf­tig abge­schlos­sen. Staats­an­walt­schaf­ten und Gerich­te haben 11.729 Steu­er­straf­ver­fah­ren recht­lich abge­schlos­sen. mehr
  • 03.12.2025
    Bewer­tung der ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung durch die Über­tra­gung eige­ner Antei­le einer GmbH an den Alleingesellschafter
    Der 9. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter hat ent­schie­den, dass die Über­tra­gung eige­ner Antei­le einer GmbH an den (fak­ti­schen) Allein­ge­sell­schaf­ter zwar eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung dar­stellt, die­se aus Sicht des Allein­ge­sell­schaf­ters jedoch mit 0 Euro zu bewer­ten ist. mehr
  • 02.12.2025
    Spen­den­ab­zug für als Mie­te an den Allein­ge­sell­schaf­ter zurück­ge­zahl­te Beträ­ge kann anzu­er­ken­nen sein
    Ver­mie­tet der Allein­ge­sell­schaf­ter einer gemein­nüt­zi­gen GmbH an die­se ein Grund­stück und stellt ihr die dafür erfor­der­li­chen Miet­zah­lun­gen als Spen­de zur Ver­fü­gung, sind bei Fremd­üb­lich­keit des Miet­ver­tra­ges sowohl der Spen­den­ab­zug als auch die zu Beginn des Miet­ver­hält­nis­ses ent­ste­hen­den Ver­lus­te steu­er­lich anzu­er­ken­nen. Dies hat der 1. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter ent­schie­den. mehr
  • 01.12.2025
    Ent­wick­lung der Mehr­wert­steu­er: Plan­spie­le der EU-Kommission
    Die EU-Kom­mis­si­on will die Mehr­wert­steu­er fort­ent­wi­ckeln. Unter ande­rem soll dabei der Aspekt der Nach­hal­tig­keit stär­ker berück­sich­tigt wer­den. Die Ger­man Tax Advi­sers for­dern zudem für beruf­li­che Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ein Opti­ons­mo­dell bei der Befrei­ung von der Mehr­wert­steu­er. mehr
  • 27.11.2025
    Vor­steu­er­ab­zug bei Über­gang von der Klein­un­ter­neh­mer- zur Regel­be­steue­rung und umgekehrt
    Die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung nach § 19 UStG stellt eine umfang­rei­che Ver­ein­fa­chungs­re­ge­lung für Unter­neh­mer und Finanz­ver­wal­tung dar. Hat ein Unter­neh­mer, der von der Steu­er­be­frei­ung nach § 19 Absatz 1 oder 4 UStG zur all­ge­mei­nen Besteue­rung über­geht, bereits vor dem Über­gang Leis­tun­gen bezo­gen, die er erst nach dem Über­gang zur Aus­füh­rung von dann zum Vor­steu­er­ab­zug berech­ti­gen­den Umsät­zen zu ver­wen­den beab­sich­tigt, ist der Vor­steu­er­ab­zug den­noch für Zeit­räu­me vor dem Über­gang zur Regel­be­steue­rung nach § 15 Absatz 2 Satz 1 Num­mer 1 oder 3 UStG aus­ge­schlos­sen. Dies gilt auch, wenn der Über­gang – z. B. wegen des Über­schrei­tens der Gren­zen in § 19 Absatz 1 UStG – bereits wahr­schein­lich, aber noch nicht tat­säch­lich erfolgt ist. Dies betrifft auch den Vor­steu­er­ab­zug aus Vor­aus- und Anzah­lungs­rech­nun­gen nach § 15 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 1 Satz 3 UStG. mehr
  • 26.11.2025
    Thü­rin­gen: Geset­zes­än­de­rung macht Weg frei für Grundsteuer-Entlastung
    Der Thü­rin­ger Land­tag hat am 30. Okto­ber 2025 das von den Regie­rungs­frak­tio­nen CDU, BSW und SPD ein­ge­brach­te »Thü­rin­ger Gesetz zur Anpas­sung der Grund­steu­er­re­form (Thür­GAnGrStR)« beschlos­sen. mehr
  • 25.11.2025
    Der »kos­ten­lo­se« erst­ma­li­ge Zugang zum E‑Abo einer Zei­tung war in den Jah­ren 2009 bis 2012 wirk­lich kostenlos
    Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hat ent­schie­den, dass es sich bei der Lie­fe­rung einer Zei­tung aus Papier und der Gewäh­rung von Zugang zu einem E‑Paper der Zei­tung um selb­stän­di­ge Haupt­leis­tun­gen han­delt, da sie nicht untrenn­bar sind, bei­de für den Kun­den einen eigen­stän­di­gen Zweck haben und das E‑Paper nicht nur dazu dient, die Print­aus­ga­be der Zei­tung unter opti­ma­len Bedin­gun­gen zu lesen. mehr
  • 24.11.2025
    Nord­rhein-West­fa­len wei­tet Pilot­pro­jekt zu KI in der Steu­er­ver­an­la­gung aus
    Die Finanz­ver­wal­tung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len rollt ihren Test­be­trieb zum Ein­satz Künst­li­cher Intel­li­genz im Risi­ko­ma­nage­ment auf wei­te­re vier Finanz­äm­ter aus. 2026 soll die Tech­no­lo­gie im gesam­ten Land genutzt wer­den kön­nen.  mehr
  • 20.11.2025
    Kampf gegen Geld­wä­sche inten­si­vie­ren: Mehr Betriebs­prü­fer gefordert
    Sach­sens Finanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Piwarz hat sich für eine stär­ke­re Bekämp­fung der Geld­wä­sche aus­ge­spro­chen. mehr
  • 19.11.2025
    Bewer­tung einer lebens­läng­li­chen Nut­zung oder Leis­tung für Stich­ta­ge ab 1. Janu­ar 2026
    Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Ver­viel­fäl­ti­ger zur Berech­nung des Kapi­tal­werts lebens­läng­li­cher Nut­zun­gen oder Leis­tun­gen bekannt­ge­ge­ben, die nach der am 22. Juli 2025 ver­öf­fent­lich­ten Ster­be­ta­fel 2022/2024 des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes ermit­telt wur­den und für Bewer­tungs­stich­ta­ge ab dem 1. Janu­ar 2026 anzu­wen­den sind. mehr
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