Aktuelle Informationen2018-02-26T13:29:37+00:00

 

Steuer-News

  • 11.12.2018
    Lohn­steu­er­li­che Behand­lung von unent­gelt­li­chen oder ver­bil­lig­ten Mahl­zei­ten der Arbeit­neh­mer ab Kalen­der­jahr 2019
    Mahl­zei­ten, die arbeits­täg­lich unent­gelt­lich oder ver­bil­ligt an die Arbeit­neh­mer abge­ge­ben wer­den, sind mit dem antei­li­gen amt­li­chen Sach­be­zugs­wert nach der Ver­ord­nung über die sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­che Beur­tei­lung von Zuwen­dun­gen des Arbeit­ge­bers als Arbeits­ent­gelt (Sozi­al­ver­si­che­rungs­ent­gelt­ver­ord­nung – SvEV) zu bewer­ten. mehr
  • 10.12.2018
    Bun­des­rat stimmt Fami­li­en­ent­las­tungs­ge­setz zu
    Der Bun­des­rat hat am 23. Novem­ber 2018 dem rund 10 Mil­li­ar­den star­ken Paket zur Ent­las­tung der Fami­li­en zuge­stimmt. Die dar­in ent­hal­te­nen Maß­nah­men wer­den über­wie­gend im kom­men­den Jahr in Kraft tre­ten. mehr
  • 06.12.2018
    Steu­er­ent­las­tung für E-Dienst­wa­gen und Job­ti­ckets – Bun­des­rat stimmt zahl­rei­chen Ände­run­gen im Steu­er­recht zu
    Der Bun­des­rat hat am 23. Novem­ber 2018 zahl­rei­chen Ände­run­gen im Steu­er­recht zuge­stimmt, die der Bun­des­tag Anfang Novem­ber beschlos­sen hat­te. mehr
  • 05.12.2018
    Rang­rück­tritt führt nicht zwin­gend zum Pas­si­vie­rungs­ver­bot
    Eine von der Allein­ge­sell­schaf­te­rin gegen­über einer GmbH für Gesell­schaf­ter­for­de­run­gen abge­ge­be­ne Rang­rück­tritts­er­klä­rung, die eine Til­gung auch aus dem frei­en Ver­mö­gen zulässt, führt nicht zu einem Pas­si­vie­rungs­ver­bot. Dies hat der 10. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter ent­schie­den. mehr
  • 04.12.2018
    EuGH-Vor­la­ge: Steu­er­satz­er­mä­ßi­gung für Cam­ping­plät­ze auch für Boots­lie­ge­plät­ze?
    Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) sieht es als mög­lich an, dass die im Umsatz­steu­er­recht gel­ten­de Steu­er­satz­er­mä­ßi­gung für die kurz­fris­ti­ge Ver­mie­tung von Cam­ping­flä­chen auch auf die Ver­mie­tung von Boots­lie­ge­plät­zen anzu­wen­den ist. Er hat daher den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on (EuGH) um Klä­rung gebe­ten, ob ein Hafen bei glei­cher Funk­ti­on wie ein Cam­ping­platz zu behan­deln ist. mehr
  • 03.12.2018
    Poker­ge­win­ne kön­nen zu gewerb­li­chen Ein­künf­te füh­ren
    Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat ent­schie­den, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen die Teil­nah­me an Poker­tur­nie­ren, Inter­net-Poker­ver­an­stal­tun­gen und Cash-Games zu einer gewerb­li­chen Tätig­keit führt. mehr
  • 29.11.2018
    Kal­te Pro­gres­si­on betrifft 32 Mil­lio­nen
    Von der kal­ten Pro­gres­si­on bei der Ein­kom­men­steu­er sind in die­sem Jahr 32,1 Mil­lio­nen Steu­er­zah­ler betrof­fen. Wie die Bun­des­re­gie­rung in dem als Unter­rich­tung vor­ge­leg­ten Bericht über die Wir­kung der kal­ten Pro­gres­si­on im Ver­lauf des Ein­kom­men­steu­er­ta­rifs für die Jah­re 2018 und 2019 (Drit­ter Steu­er­pro­gres­si­ons­be­richt) mit­teilt, ist jeder Steu­er­pflich­ti­ge von der kal­ten Pro­gres­si­on mit durch­schnitt­lich 104 Euro im Jahr betrof­fen. Zugrun­de gelegt wur­de eine Infla­ti­ons­ra­te von 1,74 Pro­zent. mehr
  • 28.11.2018
    Grund­er­werb­steu­er: Bewer­tung eines Erb­bau­zins­an­spruchs
    Bei Erwerb eines mit einem Erb­bau­zins­an­spruch ver­bun­de­nen Grund­stücks unter­liegt nur der Teil des Kauf­prei­ses der Grund­er­werb­steu­er, der nach Abzug des Kapi­tal­werts des Erb­bau­zins­an­spruchs ver­bleibt. mehr
  • 27.11.2018
    Umsatz­steu­er: Kor­rek­tur unzu­tref­fen­der Rechts­an­wen­dung beim Bau­trä­ger
    Ist ein Bau­trä­ger rechts­ir­rig davon aus­ge­gan­gen, als Leis­tungs­emp­fän­ger Steu­er­schuld­ner für von ihm bezo­ge­ne Bau­leis­tun­gen zu sein, kann er das Ent­fal­len die­ser rechts­wid­ri­gen Besteue­rung ohne Ein­schrän­kung gel­tend machen. Mit einem ent­spre­che­nen Urteil ver­wirft der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) dabei eine Ver­wal­tungs­an­wei­sung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen (BMF). mehr
  • 26.11.2018
    Tätig­keits­ver­gü­tung eines Insol­venz­ver­wal­ters ist kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung
    Der 11. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter hat ent­schie­den, dass die zuguns­ten des Insol­venz­ver­wal­ters fest­ge­setz­te Tätig­keits­ver­gü­tung beim Insol­venz­schuld­ner nicht zu einer außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tung führt. mehr
  • 22.11.2018
    Exis­tenz­mi­ni­mum liegt ab 2019 bei 9.168 Euro
    Das säch­li­che Exis­tenz­mi­ni­mum für einen Allein­ste­hen­den beträgt im nächs­ten Jahr 9.168 Euro. Für das Jahr 2020 wur­de die­ser Wert mit 9.408 Euro berech­net. Bis zu die­ser Höhe müs­sen Ein­nah­men steu­er­frei sein. mehr
  • 21.11.2018
    Beschränk­te Steu­er­pflicht bei Zins­ein­nah­men aus Wan­del­an­lei­hen
    Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat ent­schie­den, dass Zins­ein­nah­men aus Wan­del­an­lei­hen zu den inlän­di­schen Ein­künf­ten im Sin­ne der beschränk­ten Ein­kom­men­steu­er­pflicht gehö­ren, wenn der Schuld­ner der Erträ­ge sei­nen Sitz im Inland hat. mehr
  • 20.11.2018
    Gesetz­ent­wurf: Ände­rung des Umwand­lungs­ge­set­zes
    Vor dem Hin­ter­grund des Bre­xits hat die Bun­des­re­gie­rung den Ent­wurf eines Vier­ten Geset­zes zur Ände­rung des Umwand­lungs­ge­set­zes vor­ge­legt (19/5463). mehr
  • 19.11.2018
    BFH: Ablauf­hem­mung nach Erstat­tung einer Selbst­an­zei­ge
    Die ein­jäh­ri­ge Ver­län­ge­rung der Fest­set­zungs­frist nach Abga­be einer Selbst­an­zei­ge schließt eine wei­ter­ge­hen­de Ver­län­ge­rung der Fest­set­zungs­frist bei Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen nicht aus, wenn die Steu­er­fahn­dung noch vor dem Ablauf der zehn­jäh­ri­gen Fest­set­zungs­frist für Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen mit Ermitt­lun­gen beginnt und die spä­te­re Steu­er­fest­set­zung für die nach­erklär­ten Besteue­rungs­grund­la­gen auf den Ermitt­lun­gen der Steu­er­fahn­dung beruht. Nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs setzt dies aber vor­aus, dass die­se Ermitt­lungs­hand­lun­gen kon­kret der Über­prü­fung der nach­erklär­ten Besteue­rungs­grund­la­gen die­nen. Der Streit­fall betraf Kapi­tal­erträ­ge aus bei einer liech­ten­stei­ni­schen Stif­tung geführ­ten Depots, zu denen der Steu­er­fahn­dung eine 2007 ange­kauf­te Steu­er-CD vor­lag. mehr
  • 15.11.2018
    BFH: Abzug von Refi­nan­zie­rungs­zin­sen für not­lei­den­de Gesell­schaf­ter­dar­le­hen
    Ver­zich­tet ein Gesell­schaf­ter unter der auf­lö­sen­den Bedin­gung der Bes­se­rung der wirt­schaft­li­chen Lage der Gesell­schaft auf sein Gesell­schaf­ter­dar­le­hen, um deren Eigen­ka­pi­tal­bil­dung und Ertrags­kraft zu stär­ken, sind bei ihm wei­ter­hin anfal­len­de Refi­nan­zie­rungs­zin­sen nicht als Wer­bungs­kos­ten im Zusam­men­hang mit frü­he­ren Zins­ein­künf­ten abzieh­bar, wie der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat. Die nun­mehr durch die Betei­li­gungs­er­trä­ge ver­an­lass­ten Refi­nan­zie­rungs­zin­sen sind viel­mehr nur auf Antrag zu 60 % als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. mehr
  • 14.11.2018
    BFH: Bekannt­ga­be von Ver­wal­tungs­ak­ten – Zugangs­ver­mu­tung
    Die Zugangs­ver­mu­tung für die Bekannt­ga­be schrift­li­cher Ver­wal­tungs­ak­te gilt auch bei der Über­mitt­lung durch pri­va­te Post­dienst­leis­ter, wie der Bun­des­fi­nanz­hof zu § 122 Abs. 2 Nr. 1 der Abga­ben­ord­nung (AO) ent­schie­den hat. mehr
  • 13.11.2018
    BFH erleich­tert Steu­er­ab­zug einer bis zum 10. Janu­ar geleis­te­ten Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung für das Vor­jahr
    Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lun­gen, die inner­halb von zehn Tagen nach Ablauf des Kalen­der­jah­res gezahlt wer­den, sind auch dann im Vor­jahr steu­er­lich abzieh­bar, wenn der 10. Janu­ar des Fol­ge­jah­res auf einen Sonn­abend oder Sonn­tag fällt. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­ge­gen einer all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­an­wei­sung ent­schie­den. mehr
  • 12.11.2018
    Zum Vor­steu­er­ab­zug bei Abriss­leis­tun­gen
    Das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Finanz­ge­richt hat ent­schie­den, dass einem Unter­neh­mer kein Vor­steu­er­ab­zug aus einer Abriss­leis­tung zusteht, wenn das Gebäu­de zwar frü­her umsatz­steu­er­pflich­tig genutzt wur­de, die Abriss­leis­tung aber (auch) mit zukünf­ti­gen Leis­tun­gen im Zusam­men­hang stand und bei die­sen zukünf­ti­gen Leis­tun­gen nicht belegt ist, dass sie zum Vor­steu­er­ab­zug berech­ti­gen. mehr
  • 08.11.2018
    Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung mit der gan­zen Fami­lie
    Eine dop­pel­te Haus­halts­füh­rung kann auch dann anzu­er­ken­nen sein, wenn Ehe­gat­ten mit dem gemein­sa­men Kind zusam­men am Beschäf­ti­gungs­ort woh­nen. Dies hat der 7. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter ent­schie­den. mehr
  • 07.11.2018
    Umsatz­steu­er­recht­li­che Organ­schaft zwi­schen GmbH und GbR: finan­zi­el­le Ein­glie­de­rung
    Das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Finanz­ge­richt hat ent­schie­den, dass eine umsatz­steu­er­li­che Organ­schaft zwi­schen einer GbR (als poten­zi­el­le Organ­trä­ge­rin) und einer GmbH (als poten­zi­el­le Organ­ge­sell­schaft) nicht besteht, wenn die GbR nicht an der GmbH und die Allein­ge­sell­schaf­te­rin der GmbH nicht mehr­heit­lich an der GbR betei­ligt ist; es hat­te zudem Aspek­te des Ver­trau­ens­schut­zes bei geän­der­ten Ver­wal­tungs­an­wei­sun­gen zu wür­di­gen. mehr
  • 06.11.2018
    Im Inland bele­ge­ne Wind­kraft­an­la­ge einer aus­län­di­schen Gesell­schaft kann als inlän­di­sche Betriebs­stät­te i. S. d. § 13b Abs. 7 UStG ange­se­hen wer­den
    Der 4. Senat des Schles­wig-Hol­stei­ni­schen Finanz­ge­richts hat ent­schie­den, dass eine im Inland bele­ge­ne Wind­kraft­an­la­ge einer aus­län­di­schen Gesell­schaft unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen als eine inlän­di­sche Betriebs­stät­te i. S. d. § 13b Abs. 7 UStG ange­se­hen wer­den kann. mehr
  • 05.11.2018
    Kin­der­geld steigt 2019 um zehn Euro
    Fami­li­en sol­len in den nächs­ten Jah­ren steu­er­lich stark ent­las­tet wer­den. Dies plant die Bun­des­re­gie­rung mit dem von ihr ein­ge­brach­ten Ent­wurf eines Geset­zes zur steu­er­li­chen Ent­las­tung der Fami­li­en sowie zur Anpas­sung wei­te­rer steu­er­li­cher Rege­lun­gen (19/4723). Damit sinkt die Steu­er­be­las­tung in den Jah­ren 2019 und 2020 um rund 9,8 Mil­li­ar­den Euro (vol­le Jah­res­wir­kung). mehr
  • 01.11.2018
    Ent­schä­di­gung für Über­span­nung eines Grund­stücks mit Strom­lei­tung nicht steu­er­bar
    Eine Ent­schä­di­gung, die dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer ein­ma­lig für die grund­buch­recht­lich abge­si­cher­te Erlaub­nis zur Über­span­nung sei­nes Grund­stücks mit einer Hoch­span­nungs­lei­tung gezahlt wird, unter­liegt nicht der Ein­kom­men­steu­er. Wird die Erlaub­nis erteilt, um einer dro­hen­den Ent­eig­nung zuvor­zu­kom­men, lie­gen weder Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung noch sons­ti­ge Ein­künf­te vor, wie der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat. mehr
  • 31.10.2018
    Zunächst kei­ne Abschaf­fung der Abgel­tungs­teu­er – War­ten auf den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch
    Erst wenn der inter­na­tio­na­le Infor­ma­ti­ons­aus­tausch über Finanz­kon­ten eta­bliert ist, will die Bun­des­re­gie­rung Ent­schei­dun­gen zur zukünf­ti­gen Aus­ge­stal­tung der Abgel­tungs­teu­er machen. mehr
  • 30.10.2018
    Hal­len­bo­den einer Logis­tik­hal­le ist kei­ne Betriebs­vor­rich­tung
    Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat ent­schie­den, dass ein Hal­len­bo­den einer Logis­tik­hal­le kei­ne Betriebs­vor­rich­tung ist, wenn der Boden eine sog. Dop­pel­funk­ti­on hat. mehr
  • 29.10.2018
    Elek­tro­ni­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen: Rat der EU einigt sich dar­auf, ermä­ßig­te Mehr­wert­steu­er­sät­ze zu gestat­ten
    Der EU-Rat hat sich auf einen Vor­schlag geei­nigt, mit dem es den Mit­glied­staa­ten gestat­tet wird, bei der Mehr­wert­steu­er ermä­ßig­te Steu­er­sät­ze, beson­ders ermä­ßig­te Steu­er­sät­ze oder sogar Null­steu­er­sät­ze auf elek­tro­ni­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen anzu­wen­den; dadurch wird eine Har­mo­ni­sie­rung von Mehr­wert­steu­er­vor­schrif­ten für elek­tro­ni­sche und für phy­si­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen ermög­licht. mehr
  • 25.10.2018
    Umge­hung der Ein-Pro­zent-Rege­lung: (Nur) durch Füh­rung eines Fahr­ten­bu­ches mög­lich
    Die Rege­lung über die Nut­zungs­ent­nah­me eines Kfz in § 6 Absatz 1 Nr. 4 Sät­ze 2 ff. Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG) sieht kei­ne Gering­fü­gig­keits­gren­ze vor. Eine sol­che ist auch aus Grün­den der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit nicht erfor­der­lich. Möch­te der Steu­er­pflich­ti­ge die Ein-Pro­zent-Rege­lung umge­hen, muss er ein Fahr­ten­buch füh­ren. Dies stellt das FG Ham­burg klar. mehr
  • 24.10.2018
    Rei­se­vor­leis­tungs­ein­kauf eines Rei­se­ver­an­stal­ters unter­liegt nicht der Hin­zu­rech­nung bei der Gewer­be­steu­er
    Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat ent­schie­den, dass der sog. Rei­se­vor­leis­tungs­ein­kauf nicht der gewer­be­steu­er­li­chen Hin­zu­rech­nung unter­liegt. mehr
  • 23.10.2018
    Grund­er­werb­steu­er: Staf­fe­lung nach Kin­der­zahl zur Dis­kus­si­on gestellt
    Die Grund­er­werb­steu­er soll in Zukunft gestaf­felt nach der Kin­der­zahl der Käu­fer erho­ben wer­den. Dies ver­langt die AfD-Frak­ti­on in einem Antrag (BT-Drs. 19/4546). Die Abge­ord­ne­ten for­dern, dass für Fami­li­en mit einem Kind die Grund­er­werb­steu­er auf die Hälf­te gesenkt wird. Bei zwei Kin­dern soll die Steu­er um 75 Pro­zent redu­ziert wer­den und ab drei Kin­dern kom­plett ent­fal­len. mehr
  • 22.10.2018
    Gebäu­de­wert­ermitt­lung: Ermitt­lung des Ein­heits­werts mit „Staub­de­cken“ ver­se­hen­den Flach­dach­ge­bäu­des
    Im Rah­men der Ermitt­lung des Ein­heits­werts eines mit so genann­ten Staub­de­cken ver­se­hen­den Flach­dach­ge­bäu­des stellt der umbau­te Raum zwi­schen der ein­ge­zo­ge­nen Decke und dem Flach­dach kein aus­ge­bau­tes Dach­ge­schoss im Sin­ne der Bewer­tungs­richt­li­nie dar. Dies hat das FG Ham­burg ent­schie­den. mehr
  • 18.10.2018
    Steu­er­erleich­te­run­gen für Fach­kräf­te
    In einer gan­zen Rei­he euro­päi­scher Län­der gibt es Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für aus­län­di­sche Fach- und Füh­rungs­kräf­te. Die Bun­des­re­gie­rung lis­tet in ihrer Ant­wort (19/4351) auf eine Klei­ne Anfra­ge der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen (19/3944) ent­spre­chen­de Rege­lun­gen aus Bel­gi­en, Däne­mark, Finn­land, Frank­reich, Irland. Ita­li­en, Luxem­burg, Mal­ta, den Nie­der­lan­den, Öster­reich, Por­tu­gal, Schwe­den, Spa­ni­en, dem Ver­ei­nig­ten König­reich und Zypern auf. mehr
  • 17.10.2018
    Von Eltern getra­ge­ne Kran­ken- und gesetz­li­che Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge eines Kin­des in der Berufs­aus­bil­dung kön­nen Son­der­aus­ga­ben sein
    Tra­gen Eltern, die ihrem Kind gegen­über unter­halts­ver­pflich­tet sind, des­sen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, kön­nen die­se Auf­wen­dun­gen die Ein­kom­men­steu­er der Eltern min­dern. Der Steu­er­ab­zug setzt aber vor­aus, dass die Eltern dem Kind die Bei­trä­ge tat­säch­lich gezahlt oder erstat­tet haben. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) ent­schie­den. mehr
  • 16.10.2018
    Ver­zich­tet der Ver­mie­ter, ist die „Ver­zichts­ent­schä­di­gung“ zu ver­steu­ern
    Das Finanz­ge­richt Mün­chen hat ent­schie­den, dass eine Ent­schä­di­gungs­zah­lung an einen Ver­mie­ter (hier für die vor­zei­ti­ge Räu­mung eines gewerb­li­chen Miet­rau­mes) umsatz­steu­er­pflich­ti­ges Leis­tungs­ent­gelt dar­stellt. mehr
  • 15.10.2018
    Im Drei­eck Deutsch­land – Frank­reich – Schweiz muss der deut­sche Fis­kus auch mal zurück­ste­cken
    Hat ein Mann sei­nen Haupt­wohn­sitz in Deutsch­land, arbei­tet er in der Schweiz und lebt er in Frank­reich in einer Zweit­woh­nung (von der aus er täg­lich zur Arbeit fährt), so darf das deut­sche Finanz­amt auch dann nicht sei­nen Arbeits­lohn mit Ein­kom­men­steu­er bele­gen, wenn die Schweiz wegen der Grenz­gän­ger-Rege­lung des Dop­pel­be­steue­rungs-Abkom­mens (DBA) Schweiz-Frank­reich kei­ne Steu­er erhebt. mehr
  • 11.10.2018
    För­de­rung des Miet­raum­neu­baus: Steu­er­be­ra­ter­ver­band hat Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge
    Da gera­de in Bal­lungs­zen­tren der Wohn­raum im unte­ren und mitt­le­ren Preis­seg­ment sehr knapp ist, befür­wor­tet der Deut­sche Steu­er­be­ra­ter­ver­band e.V. (DStV) an sich eine För­de­rung des Miet­woh­nungs­neu­baus. mehr
  • 10.10.2018
    Eltern­geld: Schwan­ger­schafts­be­ding­ter Ein­kom­mens­ver­lust darf sich nicht aus­wir­ken
    Die Berech­nung des Eltern­gel­des erfolgt grund­sätz­lich nach dem Durch­schnitts­ein­kom­men der letz­ten zwölf Mona­te vor dem Mut­ter­schutz. Die­ser Zeit­raum ver­schie­be sich aus­nahms­wei­se bei schwan­ger­schafts­be­ding­tem Ein­kom­mens­ver­lust zuguns­ten der Mut­ter, so das Lan­des­so­zi­al­ge­richt (LSG) Nie­der­sach­sen-Bre­men. Dabei sei ent­schei­dend, ob die Mut­ter ohne die Erkran­kung nach dem gewöhn­li­chen Lauf der Din­ge mit Wahr­schein­lich­keit einen höhe­ren Ver­dienst erzielt hät­te. mehr
  • 09.10.2018
    Kri­tik an Online-Haf­tungs­ge­setz – Öffent­li­che Anhö­rung beschlos­sen
    Die im Inter­net rela­tiv ein­fa­che Mög­lich­keit zum Umsatz­steu­er­be­trug soll unter­bun­den wer­den. Der Finanz­aus­schuss beriet dazu am Mitt­woch unter Lei­tung der Vor­sit­zen­den Bet­ti­na Stark-Watz­in­ger (FDP) den von der Bun­des­re­gie­rung ein­ge­brach­ten Ent­wurf eines Geset­zes zur Ver­mei­dung von Umsatz­steu­er­aus­fäl­len beim Han­del mit Waren im Inter­net und zur Ände­rung wei­te­rer steu­er­li­cher Vor­schrif­ten (19/4455). Wie die Regie­rung in der Sit­zung erläu­ter­te, soll das Gesetz zu Beginn des nächs­ten Jah­res in Kraft tre­ten. mehr
  • 08.10.2018
    FDP for­dert Frei­be­trag bei der Grund­er­werb­steu­er
    Die Bun­des­län­der sol­len die Mög­lich­keit erhal­ten, bei der Grund­er­werbs­steu­er einen Frei­be­trag ein­zu­füh­ren. Damit soll beson­ders jun­gen Fami­li­en die Finan­zie­rung eines Woh­nungs- oder Haus­kaufs erleich­tert wer­den. Dies for­dert die FDP-Frak­ti­on in einem Antrag (19/4536). Für die Mög­lich­keit, den Frei­be­trag ein­zu­füh­ren, soll das lau­fen­de Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren zur Ände­rung des Grund­ge­set­zes genutzt wer­den. mehr
  • 04.10.2018
    Lie­fe­rung von Holz­hack­schnit­zeln: Kein ermä­ßig­ter Umsatz­steu­er­satz
    Die Lie­fe­rung von Holz­hack­schnit­zeln unter­liegt nicht dem ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) ent­schie­den. mehr
  • 03.10.2018
    Bun­des­rat for­dert steu­er­freie Risi­ko­aus­gleichs­rück­la­ge für Land­wir­te
    Ange­sichts der enor­men Ern­te­aus­fäl­le auf­grund der Dür­re in die­sem Jahr hält der Bun­des­rat wei­te­re Maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung der Agrar­be­trie­be für erfor­der­lich. In einer am 21. Sep­tem­ber gefass­ten Ent­schlie­ßung schlägt er eine steu­er­freie Risi­ko­aus­gleichs­rück­la­ge vor. mehr
  • 02.10.2018
    Ein­kom­men­steu­er-Ver­gleichs­rech­ner: Nun auch Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me 2019 und 2020 erfasst
    Das Lan­des­amt für Steu­ern (LfSt) Bay­ern hält auf sei­nen Inter­net­sei­ten einen Ein­kom­men­steu­er-Ver­gleichs­rech­ner vor, der für ein zu ver­steu­ern­des Ein­kom­men die Ein­kom­men­steu­er­be­trä­ge, die Durch­schnitt­steu­er­sät­ze und die Grenz­steu­er­sät­ze für die Jah­re 2007 bis 2020, sowie die Betrags­un­ter­schie­de zum jewei­li­gen Vor­jahr ermit­telt. mehr
  • 01.10.2018
    Ver­lust­be­rück­sich­ti­gung bei Akti­en­ver­äu­ße­rung
    Die steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung eines Ver­lusts aus der Ver­äu­ße­rung von Akti­en hängt nicht von der Höhe der anfal­len­den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten ab. Nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) gilt dies unab­hän­gig von der Höhe der Gegen­leis­tung und der anfal­len­den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten. Damit wen­det sich der BFH gegen die Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung (Schrei­ben des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen vom 18. Janu­ar 2016 IV C 1-S 2252/08/10004, BSt­Bl I 2016, 85). mehr
  • 27.09.2018
    Kfz-Steu­er-Auf­kom­men: Noch kei­ne Aus­sa­ge zu Ent­wick­lung auf­grund neu­en CO2-Prüf­ver­fah­rens mög­lich
    Die Bun­des­re­gie­rung kann noch nicht sagen, wie sich das Auf­kom­men der Kfz-Steu­er nach Ein­füh­rung des neu­en Prüf­ver­fah­rens für den Koh­len­di­oxid­aus­stoß WLTP zum 01.09.2018 ent­wi­ckeln wird. mehr
  • 26.09.2018
    Nach § 14c UStG geschul­de­te Umsatz­steu­er ist kei­ne Betriebs­aus­ga­be
    Der 4. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter hat ent­schie­den, dass nach § 14c Abs. 2 UStG geschul­de­te Umsatz­steu­er­be­trä­ge aus einer Tätig­keit, die aus­schließ­lich zur Erstel­lung von Schein­rech­nun­gen dien­te, nicht als (nach­träg­li­che) Betriebs­aus­ga­ben abzugs­fä­hig sind. mehr
  • 25.09.2018
    Kein ein­heit­li­cher Schen­kungs­wil­le bei Anteils­über­tra­gun­gen durch meh­re­re Urkun­den am sel­ben Tag
    Über­trägt ein Vater an sei­nen Sohn am sel­ben Tag Antei­le an drei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, die weder recht­lich noch wirt­schaft­lich mit­ein­an­der ver­floch­ten sind, liegt kein ein­heit­li­cher Schen­kungs­wil­le vor mit der Fol­ge, dass jede Schen­kung hin­sicht­lich des Ver­scho­nungs­ab­schlags für sich zu beur­tei­len ist. mehr
  • 24.09.2018
    Arbeit­neh­mer­be­steue­rung: Abgren­zung zwi­schen Bar- und Sach­lohn
    Die Gewäh­rung von Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz ist in Höhe der Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge Sach­lohn, wenn der Arbeit­neh­mer auf­grund des Arbeits­ver­trags aus­schließ­lich Ver­si­che­rungs­schutz, nicht aber eine Geld­zah­lung ver­lan­gen kann. Dem­ge­gen­über wen­det der Arbeit­ge­ber Geld und kei­ne Sache zu, wenn er einen Zuschuss unter der Bedin­gung zahlt, dass der Arbeit­neh­mer mit einem vom ihm benann­ten Unter­neh­men einen Ver­si­che­rungs­ver­trag schließt. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) mit zwei Urtei­len ent­schie­den. mehr
  • 20.09.2018
    Ver­pflich­tung zur Zah­lung des Erb­bau­zin­ses ist bei der Schen­kungsteu­er nicht abzugs­fä­hig
    Der 3. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter hat ent­schie­den, dass die Ver­pflich­tung zur Zah­lung des Erb­bau­zin­ses bei Schen­kung eines Erb­bau­rechts nicht von der Bemes­sungs­grund­la­ge abge­zo­gen wer­den darf. mehr
  • 19.09.2018
    Ver­min­der­ter Son­der­aus­ga­ben­ab­zug bei Prä­mi­en­ge­wäh­rung durch gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen
    Erhält ein Steu­er­pflich­ti­ger von sei­ner gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se eine Prä­mie, die auf einem Wahl­ta­rif gemäß § 53 Abs. 1 des Fünf­ten Buchs Sozi­al­ge­setz­buch (SGB V) beruht, min­dern sich die als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den. mehr
  • 18.09.2018
    Absa­gen zur Weih­nachts­fei­er gehen steu­er­lich nicht zu Las­ten der fei­ern­den Kol­le­gen
    Absa­gen von Kol­le­gen anläss­lich einer Betriebs­ver­an­stal­tung (hier: Weih­nachts­fei­er) gehen steu­er­recht­lich nicht zu Las­ten der tat­säch­lich Fei­ern­den. Dies hat der 3. Senat des FG Köln ent­schie­den. mehr
  • 17.09.2018
    Hin­zu­rech­nung von Akti­en­ver­lus­ten im Jahr 2003 kei­ne unzu­läs­si­ge Rück­wir­kung
    Der 10. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter hat ent­schie­den, dass die in § 40a Abs. 1 Satz 2 KAGG i. d. F. des Korb-II-Geset­zes vom 22. Dezem­ber 2003 ange­ord­ne­te Hin­zu­rech­nung von Ver­lus­ten aus Akti­en­ge­schäf­ten für das Jahr 2003 kei­ne ver­fas­sungs­recht­lich unzu­läs­si­ge Rück­wir­kung dar­stellt. Gewinn­min­de­run­gen im Zusam­men­hang mit einem Wert­pa­pier-Son­der­ver­mö­gen sind danach nicht abzugs­fä­hig. Nach der frü­he­ren Rechts­la­ge waren ent­spre­chen­de Gewin­ne steu­er­frei, wäh­rend sich Ver­lus­te steu­er­min­dernd aus­wir­ken. mehr
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