Aktuelle Informationen2018-02-26T13:29:37+00:00

 

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Grundsteuer: Verlängerung der Frist zur Abgabe von Grundsteuer-Änderungsanzeigen

Die Fris­ten wer­den in Ber­lin, Bran­den­burg, Bre­men, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nord­rhein-West­fa­len, Rhein­land-Pfalz, Saar­land, Sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Schles­wig-Hol­stein und Thü­rin­gen wie folgt verlängert:

  • Für Grund­steu­er-Ände­rungs­an­zei­gen auf den Fest­stel­lungs- bzw. Fest­set­zungs­zeit­punkt 1.1.2025 wegen im Jahr 2024 ein­ge­tre­te­ner Ände­run­gen: bis­he­ri­ge Anzei­ge­frist 31.3.2025 – ver­län­gert bis zum 31.12.2025.

  • Für Grund­steu­er-Ände­rungs­an­zei­gen auf den Fest­stel­lungs- bzw. Fest­set­zungs­zeit­punkt 1.1.2026 wegen im Jahr 2025 ein­ge­tre­te­ner Ände­run­gen: bis­he­ri­ge Anzei­ge­frist 31.3.2026 – ver­län­gert bis zum 30.4.2026.

Die Fris­ten zur Abga­be von Grund­steu­er-Ände­rungs­an­zei­gen nach § 228 Abs. 2 BewG und § 19 GrStG, die sich auf Fest­stel­lungs- bzw. Fest­set­zungs­zeit­punk­te nach dem 1.1.2026 bezie­hen, blei­ben unbe­rührt. Im Jahr 2026 ein­tre­ten­de Ände­run­gen sind wei­ter­hin bis zum 31.3.2027 anzuzeigen.

Es bleibt den Finanz­äm­tern vor­be­hal­ten, Erklä­run­gen zur Fest­stel­lung des Grund­steu­er­werts vor Ablauf der all­ge­mein ver­län­ger­ten Frist anzufordern.

Bei Nicht­ab­ga­be oder ver­spä­te­ter Abga­be der Grund­steu­er-Ände­rungs­an­zei­ge kann ein Ver­spä­tungs­zu­schlag fest­ge­setzt wer­den. Die Höhe des Ver­spä­tungs­zu­schlags ist maß­geb­lich von der Dau­er der Frist­über­schrei­tung abhän­gig. Bei Nicht­ab­ga­be der Grund­steu­er-Ände­rungs­an­zei­ge kann das Finanz­amt dar­über hin­aus die Besteue­rungs­grund­la­gen schätzen.

Gleich lau­ten­de Erlas­se der obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der v. 4.12.2025 – S 3243

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