Aktuelle Informationen2018-02-26T13:29:37+00:00

 

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Kampf gegen Geldwäsche intensivieren: Mehr Betriebsprüfer gefordert

Sach­sens Finanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Piwarz hat sich für eine stär­ke­re Bekämp­fung der Geld­wä­sche ausgesprochen. 

»Wenn wir nicht wol­len, dass sich kri­mi­nel­le Ban­den, die sich durch Geld­wä­sche finan­zie­ren, wei­ter fest­set­zen, müs­sen wir gemein­sam und ent­schlos­sen dage­gen vor­ge­hen. Hier­für ist es essen­zi­ell, dass die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und Steu­er­fahn­der alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen erhal­ten«, sag­te Piwarz am 22. Okto­ber 2025 auf dem Jah­res­tag der Säch­si­schen Betriebs­prü­fung in Mei­ßen. Betriebs­prü­fer hät­ten einen tie­fen Ein­blick in die Betrie­be. Die­se Erfah­rung wer­de beim Erken­nen von Geld­wä­sche benö­tigt. »Des­halb muss in der Betriebs­prü­fung sowohl der steu­er­recht­li­che Blick, als auch der Blick für Geld­wä­sche ange­wen­det wer­den«, mahn­te der Finanz­mi­nis­ter an. Die Arbeit der Betriebs­prü­fer sor­ge damit für Steu­er­ge­rech­tig­keit und fai­ren Wettbewerb.

Geld­wä­sche wird oft als »Lebens­ader der orga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät« bezeich­net, da kri­mi­nel­le Ban­den und Täter­grup­pie­run­gen mit dem ille­ga­len Geld ihr Leben und oft auch ihren Luxus finan­zie­ren. Lega­le wirt­schaft­li­che Struk­tu­ren wer­den unter­wan­dert und es ent­ste­hen Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten, die sich dem Rechts­staat ent­zie­hen. In Deutsch­land wer­den jähr­lich schät­zungs­wei­se 100 Mil­li­ar­den Euro schmut­zi­ges Geld gewa­schen. »Auch in Sach­sen ver­fes­ti­gen sich die Struk­tu­ren der Orga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät und Clan­kri­mi­na­li­tät ste­tig. Dies droht die Glaub­wür­dig­keit in unser Rechts­sys­tem zu erschüt­tern, wenn wir nicht kon­se­quent ein­grei­fen«, so Finanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Piwarz.

Finanz­mi­nis­te­ri­um Sach­sen, Pres­se­mit­tei­lung vom 22.10.2025

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